Skip Navigation

InitialsDiceBearhttps://github.com/dicebear/dicebearhttps://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/„Initials” (https://github.com/dicebear/dicebear) by „DiceBear”, licensed under „CC0 1.0” (https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/)N
Posts
4
Comments
109
Joined
3 yr. ago

  • Würde man eine Tür (keine Schiebetür) bei 180 km/h überhaupt geöffnet bekommen? Der Fahrtwind wirkt ja auf die Karosserie ein. Hat das mal jemand getestet?

  • Ergänzend möchte ich noch anmerken, dass völlig unrealistische Bauzeitenpläne (also eine Übersicht über die einzelnen "Meilensteine", also bis wann eine bestimmte Arbeit fertiggestellt sein soll, in einem zeitlichen Kontext), oder auch der Umbau von Gebäuden im laufenden Betrieb (in dem Ort, in dem ich arbeite, wurde der Supermarkt umgebaut - während der Verkauf weiterging) ebenfalls dazu beitragen, dass ein enormer zeitlicher Druck auf das Handwerk ausgeübt wird.

    Dies ist eine Folge des Kapitalismus. Alles muss so schnell wie möglich fertiggestellt werden, Gewinnausfälle (des Bauherrn) sind nicht geduldet. Ich habe schon Mehrfamilienhäuser geplant, wo die Wohnungen, die bislang nur als Planung existieren, bereits vermietet sind! Sowas ist komplett abgefuckt.

  • Warum sind die Verhältnisse im Handwerk so?

    Ein Fakor ist die Art und Weise, wie Aufträge im Handwerk zustande kommen. Diese richtet sich i.d.R. nach der VOB (Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen).

    Das funktioniert (stark vereinfacht) so: Der Handwerker erhält neben Bauplänen ein vom Architekten erstelltes Leistungsverzeichnis (LV). Dies ist sozusagen eine Auflistung der Dinge, die der Handwerker ausführen soll. Hier sind die Mengen (z.B. wie viele Quadratmeter Wand, wie viele Fenster, wie viele laufende Meter Abflussrohr,…) schon vom Architekten kalkuliert worden.

    Der Handwerker setzt nun seine Preise bei den einzelnen Positionen ein. Da i.d.R. auch die Konkurrenz des jeweiligen Handwerkers gefragt wird, entsteht somit eine Vergleichbarkeit zwischen den Angeboten, und oftmals erhält der günstigste Anbieter auch den Zuschlag.

    Aus der Perspektive des Handwerkers macht er also Pauschal-Preise, die sich auf einen bestimmten Leistungsumfang beziehen. Wenn man aber etwas als Pauschale angibt, dann ist es aus ökonomischer Sicht am günstigsten, wenn der Arbeitsaufwand und die damit verbrachte Arbeitszeit so gering wie möglich gehalten wird. Also: möglichst wenig Aufwand/Zeit fürs gleiche Geld.

    Wenn nun aber Arbeiten nicht im Sinne des Bauherrn oder der Planung ausgeführt werden, sodass diese vom Handwerker im Nachgang behoben werden müssen, dann investiert der Handwerker mehr Zeit, als ursprünglich einkalkuliert war. Bezogen auf den angebotenen Pauschalpreis kann das bedeuten, dass der Handwerker nun keinen Gewinn, oder gar Verlust macht.

    Ursachen können sein: unzureichende Planung, unvorhergesehene Schwierigkeiten (besonders bei der Sanierung von Altbauten) Bauherr entscheidet sich spontan um, Falsches Produkt eingebaut, LV nicht richtig gelesen, Leistungsumfang falsch interpretiert, aus falschem Stolz nicht nachgefragt, keine fähigen Leute,…

    Soetwas führt dann dazu, dass mehr Arbeitsaufwand und mehr Arbeitszeit investiert werden müssen. Gleichzeitig aber soll bzw. muss der Fertigstellungstermin eingehalten werden. Dieser Zeitdruck wird dann an die Mitarbeiter vor Ort weitergegeben, die dann länger machen müssen, oder gar Samstags arbeiten müssen.

    Hinzu kommt, dass die Handwerksbetriebe tendenziell mehr Aufträge annehmen als sie eigentlich abarbeiten können (Überbuchung). Das heißt, der Druck entsteht nicht nur bei der einen Baustelle, sondern bei allen.

  • Puh, wenn ich das so lese, dann hatte ich wohl echt Glück gehabt mit meiner Handwerksausbildung. Allerdings ist diese auch schon über 20 Jahre her, und es war auch ein anderes Gewerk, nämlich Bau-und Möbeltischler. Rückblickend betrachtet, musste ich auch nie so dumme Sachen mitmachen wie z.B. Gewichte für die Wasserwaage holen. Solche Stories kenne ich eigentlich nur vom Hörensagen. Auch, dass mittlerweile ein solch feindlicher Unterton (alle Lehrlinge sind dumm, kEiNeR wIlL mEhR aRbEiTeN, die ganzen Ausländer,…) herrscht, habe ich damals nicht so erlebt.

    Klar gab es auch damals schon dumme Gesellen („Wenn der Alte auf die Baustelle kommt, dann erzähl’ ich dem aber was!“ - Chef kommt auf die Baustelle: „Das muss fertig, ihr arbeitet am Samstag auch!“ - Geselle: „Ja Chef, gerne.“). Im Großen und Ganzen habe ich aber - zumindest in Bezug auf das Arbeitsklime - kaum nagative Erfahrungen gemacht.

    Die Bezahlung hingegen war unterirdisch. Nicht nur, dass in Bezug auf die Bezahlung LeHrJaHrE kEiNe HeRrEnJaHrE waren, das Geld wurde auch zum Teil einen Monat verspätet ausgezahlt. Auch, dass mein Betrieb der einzige war, deren Azubis das Gesellsnstück selbst bezahlen mussten, hat einen eher darin bestärkt, nach der Ausbildung was anderes zu machen. Wahrscheinlich ist dies nicht einmal zulässig gewesen, aber wenn der Chef auch der Vorsitzende der Kammer ist, dann machste da nix.

    Der Chef hatte ein Boot, ein Wohnmobil und zwei Autos.

    Nimmt man all diese Sache zusammen, kommt man unweigerlich zu dem Schluss, dass die Arbeit im Handwerk alles andere als attratikv ist - und danach handeln die Leute auch. Es gibt kaum noch Auszubildende, da diese schon frühzeitig erkennen, was da abgeht. Scheiß Bezahlung, scheiß Arbeitszeiten, scheiß Ausrüstung und Werkzeuge, scheiß Arbeitsklima. Kaum gesellschaftliche Anerkennung.

    Anstatt der Situation entgegenzuwirken durch bessere Bezahlung und auch durch bessere Arbeitsbedingungen, setzt man mittlerweile auf billige Arbeitskräfte aus Osteuropa, die nun die ganze Drecksarbeit machen: Kabelschlitze stemmen, Trockenbauwände, Putz und Estrich. Das schürt auch noch einmal den Haß. Viele Handwerker scheinen nicht zu erkennen, dass sich deren Wut nicht gegen den Billiglohnarbeiter richfen sollte, sondern gegen deren Chefs. Dies trägt dazu bei, dass das Arbeitsklima im Handwerk immer schlechter wird.

    Mittlerweile habe ich mich blöd studiert (Architekt) und sitze für ein verglichbares Meistergehalt im klimatisierten Büro und ohne Schwielen an den Fingern.

    Auf der anderen Seite des Bauplans habe ich aber noch eine interressante Feststellung gemacht, und die betrifft das Handwerk indirekt: Es herrscht im gesamten Bausektor ein immenser Zeitdruck, den letztendlich das Handwerk auffangen muss. Meine These ist, dass duch die ganzen Haus-Umbau-Shows, die damals auf RTL II liefen, eine gewisse Erwartungshaltung geschürt worden ist (z.B. ein ganzes Bauernhaus in 8 Tagen umbauen). Diese Erwartung haben nun auch die Bauherren. Oftmals sind dies Investoren, das heisst, das auch Geld hier eine große Rolle spielt.

    Viele Architekten haben deswegen oftmals nicht die Eier in der Hose, ihren Bauherren zu sagen, dass Dinge, wenn sie einmal zur Fertigung freigegeben sind, nicht mehr geändert werden können, wenn der Fertigstellungsternin noch eingehalten werden soll.

    Ich vergleiche das immer damit, dass, wenn man sich ein neues Auto bestellt: Man sucht sich die Wagenfarbe aus, die Sitze, die Ausstattung. Wenn die Bestellung aufgegeben ist, dann kann man nichts mehr ändern. In diesem Beispiel hat auch niemand ein Problem damit, dass die Sachen, die man vorher definiert hat, nicht mehr zu ändern sind. Beim Bauen aber denken viele, dass man den Grundiriss des Kellers noch ändern kann, auch wenn der Betonmischer schon am Horizont zu sehen ist.

    Viele Architekten versuchen dennoch, die unmöglichen Wünsche des Bauherrn umzusetzen, und das geht letzten Endes wiederum zu Lasten des Handwerkers, der es unter den „Normalbedingungen“ schon scheiße genug hat, in Form von Überstunden, damit die Zeit wieder aufgeholt werden kann.

    Kurzum: Handwerk ist unattraktiv, da der Zeitdruck, den der Bauherr aufbaut (Fixer Fertigstellungstermin, da sonst Ausfallkosten geltend gemacht werden) die gesamte Kette herunter weitergeleitet wird - bis zum Hilfsarbeiter. Zudem herrscht eine Arbeitsathmosphäre, die am Stockholmsyndrom grenzt (—> kEiNeR wIlL mEhR aRbEiTeN; LeHrJaHrE sInD kEiNe HeRrEnJaHrE).

    Ich feiere es, dass sich die Arbeitswelt inzwischen zugunsten des Arbeitnehmers wandelt. Hier muss sich das Handwerk ebenfalls emanzipieren.

  • Wenn überhaupt, dann sollte die gesamte (Innen)Fläche der Scheibe mit Klebefolie beklebt werden. Sollte sich die Beschädigung weiter ausbreiten, dann kann ist wenigstens die gesamte Fläche der Scheibe stabilisiert. Die Seitenscheiben von Autos sind so designt, dass sie zu kleinen Krümeln zerfallen, wenn diese beschädigt werden. Dies mindert die Verletzungsgefahr erheblich. Dann aber würde eine lokale Beklebung (also nur im Bereich der Beschädigung) nicht helfen, da die gesamte Scheibe dann zerstört ist.

    Ich selbst würde hingegen nichts machen. Wenn die Scheibe bis jetzt nicht in sich zusammengefallen ist, dann wird sie vermutlich auch weiterhin halten. Sie ist ja auch jetzt schon Vibrationen durch das Autofahren ausgesetzt. Sollte die Scheibe wirklich doch noch zu Krümeln zerfallen, z.B durch Temperaturschwankungen oder mechanische Belastung, dann ist das Verletzungspotential eher gering.

  • Probier mal diese Bauart aus:

    Wir haben diesen Dosenöffner vor vielen Jahren für zwei Mark in einem Sonderpostenmarkt gekauft. Er ist einfach, robust, und leicht zu reinigen. Allerdings lassen sich die Dosen danach nicht mehr verschließen, was bei den heutigen Füllmengen aber auch kein Problem darstellt. Dosenöffner, die wir bei Freunden gesehen oder genutzt haben, waren immer angesifft (diese Art mit dem Drehrad oben und zwei gegenläufigen Rädern), weil sie sich nicht so gut reinigen lassen. Wir haben ihn aber schon länger nicht benutzt. Mittlerweile lassen sich die Dosen ja ohne Öffner öffnen. Es ist aber immer gut, einen Plan B in der Küchenschublade zu haben, falls es mal nicht funktioniert.

  • Ich komme aus einem Haushalt, in dem schon immer alles solange repariert worden ist, bis es wirklich nicht mehr weiter zu reparieren war. Als Kind fand ich das immer doof, weil die anderen alle immer schöne neue Sachen hatten und bei uns alles zusammengeflickt war. Mittlerweile weiss ich diesen Ansatz allerdings zu schätzen.

    Ich repariere Dinge tendenziell, bevor ich sie ersetze. Das betrifft aber hauptsächlich Probleme mechanischer Natur, z.B. Möbel reparieren, oder die Schreibtischlampe, die ich aus dem Sperrmüll habe. Bei Elektrogeräten (Handy, Laptop) geht ja der Trend eher dahin, dass diese so designt sind, dass sie sich nicht mehr reparieren lassen. Wobei ich dort aber auch schon fest eingebaute Akkus getauscht habe (als das bei Apple-Geräten noch ohne weiteres ging) oder bei Geräten Schalter ausgetauscht habe (Küchengeräte ohne Display oder Touch lassen sich in der Regel gut reparieren). Wenn allerdings eine Platine oder ein Chip kaputt ist, dann sind meine Möglichkeiten begrenzt.

    Auch habe ich mir mein altes Fahrrad aus drei kaputten zusammengebaut. Beim Auto repariere ich auch die Dinge, die unkompliziert sind, wie z.B. Lampen tauschen, Scheibenwischer oder Luftfilter (im Internet auch mit Versandkosten deutlich günstiger zu bekommen als in der Werkstatt) wechseln.

    • not having children
    • not buying obviously useless crap (i.e. does one really need a motion-activated, LED illuminated salt-and-pepper shaker?)
    • use things as long as possible, including repairing things
    • combine errands when using the car instead of doing these errands separately - this saves time and gasoline
  • Das ist alles Kalkül: Es ist der Versuch, die Grenzen des Sagbaren immer weiter zu verschieben und zu testen, ab wann man damit durchkommt. Die CSU will natürlich auch in Zukunft weiterhin an der Macht bleiben, insbesondere, wenn sich die AfD in Zukunft etabliert (leider sieht es danach aus). Also wird sie versuchen, zumindest rhetorisch sich der AfD anzunähern, in der Hoffung, einige AfD-Wähler zu überzeugen.

    Wenn dies dann nicht klappt, also wenn die lästigen Bittsteller wertvollen potentiellen Wähler durch solche Aussagen abgeschreckt werden, dann rudert man zurück und relativiert die Aussage.

    Abgesehen davon: Ich glaube, dass, wenn einige Politiker von CSU und CDU erst zum jetztigen Zeitpunkt in die Politik eingetreten wären, diese sich dann bestimmt für die AfD entschieden hätten (z.B. Ramsauer, Merz, aber bestimmt auch viele Lokal-Politiker). Die Aussagen, die solche Politiker von sich geben, sprächen dafür.

    Ich vermute mal, dass ein solches Verhalten (Aussage raushauen - gucken, ob die Aussage bei den Leuten ankommt - ggf. zurückrudern und relativieren) in Zukunft auch bei anderen Parteien zu beobachten ist (z.B. SPD); alle Parteien stehen bei den kommenden Wahlen in Konkurrenz zur AfD und sind bestrebt darin, Wähler zurückzuholen ("Hey, du! Wir sind auch gegen dieses widerliche Ausländerpack, wähl uns doch!")

  • I think this is because it is pretty boring to film a computer in action, because it does noting - it doesn't move for example. So beeping sounds were added for every action a computer would do: opening or closing windows, transferring files to a disk, calculating,...

    These sounds were added at a time computers were not that common in every household and to emphazise that the computer is doing something. In recent movies, computers are more silent.

    Another thing film makers did to show interaction with a computer is the constant usage of the keyboard. Every thing is done with the keyboard. Open a window: type 5 sceonds on the keyboard. Transferring a file onto a disk: type the whole bible on the keyboard. This was done because it would be pretty boring to show someone use the mouse or drag-and-drop files.

    It its somehow compareable to the movie trope of constantly reloading a gun. You can see this often in older movies: the protagonist is going inside a building and he is reloading his gun. Then he stops a the corner of a hallway and is reloading the gun again - despite no shot has been fired. This was also done to show the audience that a gun will be involved.

  • Of course many comments in this threas are exaggerated; there won't be played any ads into your brain.

    But there are some implications for the usage of Neuralink that are worth thinking about it - especially when it comes to privacy:

    Given that it "just" runs with firmware, so that the implant can function in a way most stable and reliably, and also given that there will be no subscription model involved into all of that, will the user (patient) be able to control the functionality of the implant (e.g. controlling the intensity of the eletric signal sent out from the implant to counteract the intensity of a tremor)?

    And how will that happen? One thing I could think of is to control the implant with a smartphone app. How good will that smartphone app be? Will it be programmed sloppily like these apps we know from Internet-Of-Things-Apps and have a ton of bugs? Are those (medicinal!) apps secure in terms of privacy? What is with the product support? Will the implant be discontinued after a few years (and also the app)? What if your smartphone fails (no power or hardware failure, or after an update it doesn't work)?

    A friend of mine has an app to monitor her blood sugar. She is not qute satified with the app. Luckily the provider of those diabetes sensors provided a separate device, so that the app is just an addition for measuring when you are travelling, for example. But in their last iteration they tried to omit the separate device, probably in order to save costs. My friend had to explicitly ask for it.

    With that in mind I'm not keen on having control on such medicinal devices with a smartphone only. If the smartphone fails, there would be no backup. Will such similar things be the case regarding Neuralink?

  • Thank you for clarifying.

  • Never been a Twitter - or "X" - user, but:

    Isn't it the whole point to show everyone your blue check mark that you have been approved or something like that? How else would one know that you are the real deal?

  • This will have a huge impact on free speech in Russia. Also, information we receive from Russia may not be genuine after this measurement will be implemented, as it will be politically in terms of Russia - as we know it from China right now. In order to spread the REAL things that are going on, people will need to risk their freedom.

  • I'm sure these implants will give much needed ease to patients who suffer frem tremors like parkinson and other neurological diseases. But the things I'm mostly concerned about are:

    • Will health insurance pay for the implant in a one-time-payment? Will it be a subscription model? What happens when you can't pay your subscription? Will it be shut off?
    • Will the implant be operated through firmware (like a pacemaker) or software, which reqires frequent updates? If so, will there be - like computer software - "new features" implemented ("With version 2.0 you will be able to share your Neuralink experience with other Neuralink users. Your data may not be leaked, pinky promise."
    • What if a certain mentally unstable CEO throws a tantrum that will affect the performance of the Neuralink implant negatively? Will there be any legal protection from such thing?
  • Bei den Kinderfilmen von früher hat man noch ein richtiges Kindheitstrauma bekommen. Nicht so wie heutzutage... /s