Das war tatsächlich der unironische Teil daran. Bayern ist ein Freistaat mit Staatsministern, einem Staatsanzeiger, einer Staatsoper, einer Staatsbürgerschaft (die aktuell zugunsten der deutschen ruht, aber nicht abgeschafft ist) und einer ununterbrochenen Staatstradition seit Herzog Garibald anno 550. Ok, die Gleichschaltung 1933-1945 und die US–Militärregierung von Mai–September 1945 lassen wir mal unter den Tisch fallen.
"Bayerisches Staatsgebiet" ist etwa genau so effektiv zur Markierung von Ironie wie "britisches Königreich".
Die Symptomatik ist nicht drogenspezifisch – bei einer Enzephalitis, einer Psychose, einer Manie und einem Delir kann man sich genauso verhalten. Rein professionell hoffe ich für Hrn. Foitzik (hat man bei dem Namen ein Recht, seine Kinder zum Mobbingschutz umzubenennen?), dass es Drogen waren – die klingen ab und alles ist wieder gut. Na ja, außer den sozialen Konsequenzen. Alles andere würde ich lieber gar nicht, aber wenn schon, dann in einem Land meiner Muttersprache mit medizinischer Maximalversorgung bekommen wollen.
SUV ist keine einheitlich definierte Fahrzeugkategorie, die ganzen klassischen Spritschlucker werden mit ihr ohnehin nicht erfasst.
Sinnvoller wären Vorgaben für Maximalverbräuche und Maximalleistung. Es gibt z.B. keinen Grund, warum irgendein Neuwagen heutzutage immer noch mehr als 4–5 l/100 km verbrauchen darf – völlig unabhängig, ob er als SUV, Sportwagen, Familienkutsche oder sonstwie tituliert wird
Der Schock waren nicht die autofreien Sonntage, sondern der Verlust des Vertrauens in die Zukunft. Die autofreien Sonntage waren nur das Symbol dafür.
Zwischen 1946 bis 1973 ging es jedes Jahr auf allen Ebenen stetig bergauf. Für die 1950–1965 geborenen Babyboomer war das die einzige Lebenserfahrung. Die Ölkrise 1973 war die erste, handfeste, selbsterlebte Krise dieser Generation. Aus heutiger Sicht nur ein kleines Krischen wie sie alle paar Jahre mal auftauchen, damals aber fast traumatisch.
Und ja, diese Ölkrise war tatsächlich eine historische Wende wie 9/11 oder der Mauerfall: zwischen 1929 und 1973 hatte es keine weltweiten Wirtschaftskrisen gegeben. (Soweit ich weiß – lasse mich gerne berichtigen.) Seit 1973 sind regelmäßige weltweite Wirtschaftskrisen normaler Teil des Lebens.
Mit modernen Schwangerschsftstests und regelmäßiger Periode in der Regel bei Ausfall der Periode 2–3 Wochen nach Empfängnis = in der 4–5 Schwangerschaftswoche, die aus praktischen Gründen ab der letzten Periode gezählt werden.
Bei unregelmäßiger Periode (d.h. der Mehrzahl der Frauen) verlängert sich das um die Periodenschwankung, bei unaufmerksamen Frauen noch etwas mehr.
§218a stellt den Schwangerschaftsabbruch übrigens nicht bis zur 12. SSW (was bei 28 Tagen Periode bis zur 9. Woche post conceptionem wäre, bei längerer Periode sogar nur bis zur 8. oder 7. Woche p.c.) straffrei, sondern
StGB § 218a
(1) [...]
seit der Empfängnis nicht mehr als zwölf Wochen vergangen sind.
also je nach Periodendauer und Schwankung derselben bis einschl. 14–16 SSW
Das war tatsächlich der unironische Teil daran. Bayern ist ein Freistaat mit Staatsministern, einem Staatsanzeiger, einer Staatsoper, einer Staatsbürgerschaft (die aktuell zugunsten der deutschen ruht, aber nicht abgeschafft ist) und einer ununterbrochenen Staatstradition seit Herzog Garibald anno 550. Ok, die Gleichschaltung 1933-1945 und die US–Militärregierung von Mai–September 1945 lassen wir mal unter den Tisch fallen.
"Bayerisches Staatsgebiet" ist etwa genau so effektiv zur Markierung von Ironie wie "britisches Königreich".